CBD bei Epilepsie?

  • von Carsten Graz

CBD BEI EPILEPSIE – DAS POTENZIAL VON HANFÖLEN BEI KRAMPFLEIDEN

Nun soll es um die Frage gehen, ob CBD gegen Epilepsie helfen kann. Die moderne Medizin hat mittlerweile eine Vielzahl Arzneimittel gegen Epilepsie zu bieten. Aber ein Großteil derer geht doch mit zum Teil erheblichen Nebenwirkungen einher. Die Krampf-unterdrückenden Medikamente sind zwar ausgesprochen hilfreich und sie tragen dazu bei, die Lebensqualität von Epileptikern zu verbessern. Aber wer will schon gerne ein Leben lang chemische Substanzen zu sich nehmen?

Da verwundert es nicht, dass an Epilepsie erkrankte Menschen verstärkt auf vielversprechende Alternativen wie Cannabidiol zurückgreifen. In der Hoffnung, dass diese die Anzahl bzw. die Intensität der Anfälle reduzieren oder vielleicht sogar vollständig unterdrücken. In der Tat gibt es heute Möglichkeiten, die wir als recht vielversprechend erachten.

So lohnt sich an dieser Stelle zunächst einmal ein Blick in die Welt der Traditionellen Chinesische Medizin (TCM). Schon im alten China wussten die Menschen um die besonderen Eigenschaften von Cannabinoiden und setzten sie zur Linderung von Krämpfen sowie zur Entspannung ein. Vor allem aber soll Cannabis die störenden Symptome einer Epilepsie lindern können.

CANNABIDIOL IST DURCHAUS VIELVERSPRECHEND

Fundierte wissenschaftliche Belege zur Wirksamkeit von CBD im Kampf gegen Epilepsie gibt es nach wie vor nicht. Aber dennoch berichten Betroffene immer wieder, dass ihnen die Verwendung bei Epilepsie Erleichterung im Alltag verschafft. Das heißt, dass Cannabidiol ihrer Meinung nach nicht erst die beginnenden Krämpfe unterdrückt, wie es bei der klassischen Medikation der Fall ist. Vielmehr treten Krampfanfälle im Rahmen der Anwendung von Cannabis weitaus seltener auf. Ein echter Vorteil also für den beruflichen und privaten Alltag.

KANN CBD GEGEN EPILEPSIE HELFEN?

Es gibt unterschiedliche Arten von Epilepsie. Wir kennen beispielsweise die so genannte Stirnlappen-Epilepsie, die Hinterhauptlappen-Epilepsie, die Schläfenlappen- sowie die Scheitellappen-Epilepsie. Schon allein aufgrund der Vielzahl der Epilepsie-Varianten wird deutlich, dass es wohl nicht „das“ Allheilmittel dagegen gibt. Trotzdem befasst sich die Wissenschaft immer wieder damit, Untersuchungen durchzuführen, um die Wirksamkeit von Cannabidiol gegen die Krankheit in Augenschein zu nehmen. Und immer wieder ist in den Medien von durchaus beeindruckenden Ergebnissen die Rede.

Eine Studie – die „Chronic administration of cannabidiol to healthy volunteers and epileptic patients“ – besagt beispielsweise, dass CBD gegen Epilepsie durchaus etwas ausrichten kann. So heißt es in den Berichten, dass die Häufigkeit der Krampfanfälle nach der Einnahme deutlich reduziert wird. Wir finden, dass diese Bekanntmachungen durchaus Mut machen und deshalb möchten wir darüber berichten.

 

 

 

 

WAS IST EPILEPSIE?

Bei Epilepsie handelt es sich um eine Erkrankung des Nervensystems, die sich in Form epileptischer Anfälle ausdrückt. Andererseits hingegen ist ein einziger Krampfanfall keineswegs ein Anhaltspunkt dafür, dass jemand tatsächlich an Epilepsie erkrankt ist. Ein Epilepsie- bzw. Krampfanfall ist ein nahezu plötzliches Symptom, das völlig unprovoziert auftritt und das entweder mehrere Sekunden oder gar einige Minuten lang andauern kann.

Fakt ist, dass sage und schreibe 5 bis 10 Prozent aller Menschen weltweit einmal in ihrem Leben einen epileptischen Anfall erleiden. Die Ursachen für Epilepsie sind meist ausgesprochen komplexe Prozesse, die im Körper ablaufen. Diesbezüglich ist von elektrischen Signalen, aber auch von chemischen Abläufen die Rede. Ihre Aktivität und ihr Zusammentreffen bestimmt die Tätigkeit der Hirnzellen. Dabei liegt meist eine Störung zu Grunde, wenn gleichzeitig eine Entladung und Reizung spezifischer Nervenzellen in einzelnen oder sogar in beiden Gehirnhälften erfolgt.

Die Ursachen für einzelne oder gelegentliche Anfälle können unter anderem eine Entzündung, eine Verletzung oder sonstige Schädigungen des Gehirns sein. Darüber hinaus sind auch plötzlicher erheblicher Blutzuckerabfall, eine Vergiftung, Sauerstoffmangel oder der Entzug von Alkohol oder Drogen ursächlich. Ganz anders verhält es sich hingegen bei einer „echten“ Epilepsie. Dieser liegt eine langfristige Veränderung im Gehirn zu Grunde. Sie kann entweder angeboren, erblich bedingt oder durch unterschiedliche Faktoren erworben sein.

Somit bietet sich der Versuch eine Zugabe von CBD, nach Rücksprache mit dem Arzt, vorzunehmen. Das Potential ist gegeben.

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